Virtueller Patient

Ein zentrales Kompetenzfeld der Forschungsabteilung Medical Informatics ist die Forschungstätigkeit im Bereich der objektiven Dokumentation und Zustandsbeurteilung mit Hilfe von virtuellen Patienten.

Initiiert wurde dieses Tätigkeitsfeld durch das Projekt BURNCASE 3D, in dem die Beurteilung von Brandwunden optimiert wird. Auch sämtliche anderen Projekte beinhalten das Know-how, Patienten virtuell abzubilden. Zum Beispiel ermöglicht das Softwaresystem SEE++ des Projekts SEE-KID/CEVD die Dokumentation von Patientenmessdaten (wie z.B. Schielwinkel) oder das Projekt MEDVIS 3D die Bestimmung und Dokumentation von Aneurysmengrößen.
 

CALUMMA ist ein generisches Datensammlungs-, Datenaufbereitungs- und Analysewerkzeug, das verschiedenste Daten (des virtuellen Patienten) auf einer Metaebene zusammenführt und so eine erweiterte Analyse von medizinischen Behandlungen und Therapien ermöglicht. Dazu kommen zum Beispiel Methoden aus dem Bereich Visual Analytics oder andere Techniken des Data-Minings zum Einsatz. Die Datenplattform basiert auf einer vom Mediziner definierten Ontologie, umfasst eine einfache Datenintegration aus unterschiedlichsten bestehenden Systemen und ermöglicht eine Validierung, Plausibilisierung und visuelle Exploration der Daten hinsichtlich medizinischer Aspekte. Die Anwendung erfolgt durch den (medizinischen) Domänenexperten, der kein spezifisches IT-Know-How hierfür benötigt.
 


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