Müller Supply Chain Planung

Ein Just-in-time System zur Steuerung von Transportlogistikketten.

Müller Transporte zählt zu Österreichs führenden Transportunternehmen im Bereich temperaturgeführte Ladungen. Seit vielen Jahren setzen Marktführer der Lebensmittelbranche sowie der Pharma- und Elektronikindustrie beim Transport ihrer temperaturempfindlichen Güter auf Müller Transporte als verlässlichen Logistik- und Distributionspartner. Mit 200 eigenen LKW-Zügen ist Müller Transporte seit über 50 Jahren im internationalen Transport tätig.

LGV-Frischgemüse ist eine Genossenschaft, die sich aus rund 110 Gärtnerfamilien zusammen setzt und so in der heimischen Gemüsesaison 60 Prozent der Österreicher mit frischem Gemüse versorgt. Im Zuge einer Supply-Chain übergreifenden, innovativen und für die Transportbranche völlig neuartigen IT Lösung, wurde ein „Just-in-time System für Frischetransporte“ entwickelt. Dieses System dient zum schnelleren und effizienteren Informationsaustausch zwischen allen Beteiligten des Liefernetzwerkes. 

Zu Beginn wurde die Zielsetzung des Systems mit den Stakeholdern diskutiert: Wesentliche Punkte waren dabei einfachere, modernere, transparentere und schnellere Kommunikation, Reduktion der Papiermengen, Vermeidung von Mehrfachvorgängen und genauere Planbarkeit sowie eine Verbesserung der Datenqualität.

In mehreren Workshops wurde der Haupt- und die Nebenprozesse identifiziert, daraus abgeleitet ergab sich der Workflow für das zu entwickelnde Werkzeug. Bei Eingang der Bestellungen bei LGV wird automatisch ein AVISO generiert. Ziel ist es, dem Frächter eine sofortige Information bezüglich möglicher Transporte und Liefervolumina zur Verfügung zu stellen. Änderungen aufgrund von fehlender Verfügbarkeit oder die Änderung des Abgangslagers können sofort an den Frächter übertragen werden. Nach Ablauf definierter Zeitfenster werden die AVISOs in AUFTRÄGE umgewandelt, beim Frächter wird automatisch der Dispositionsprozess gestartet.

Bei der Übernahme der Ware durch den Frächter werden die tatsächlichen Mengen, welche mittels SCAN beim Verladen nochmals erfasst werden, mit den Lieferscheindaten an das System übertragen, bzw. dem Frächter zur Verfügung gestellt. Der nun durchgeführte Transport wird mittels Telemetriesystem im Fahrzeug überwacht, bei Ankunft beim Kunden wird eine Statusmeldung generiert, die LGV wiederum zur Verfügung gestellt wird. Somit sind auch für den Auftraggeber Informationen bezüglich Lieferstatus verfügbar.

Der Zugriff auf die notwendigen Daten wurde von allen mittels XML Technologien realisiert, für die entsprechenden Schnittstellen wurden Webservices implementiert. Auch die vorhandenen Telemetriedaten werden via Webservice in das System integriert und mit den Auftragsdaten verknüpft. Über ein zusätzliches Web Portal werden die zu bearbeitenden Aufträge und deren aktueller Status angezeigt. Nach einer entsprechenden Einführungsphase ist dieses System in den operativen Betrieb übergeführt worden und stellt eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten dar. 

Foto: Müller Transporte, LGV

 


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