EU-Projekt LHCPhenoNet

Softwareengineering Know-how für die europäische Teilchenforschung.

Mit dem EU-Projekt LHCPhenoNet leistet die RISC Software GmbH einen bedeutenden Beitrag zur Aus- und Weiterbildung von europäischen SpitzenforscherInnen. Insgesamt haben fast 40 ForscherInnen am Beginn ihrer wissenschaftlichen Karriere durch das Projekt die Möglichkeit bei einer von 11 Top-Forschungseinrichtungen und drei assoziierten Partnern ihrer Forschung im Bereich der Teilchenphysik nachzugehen. Unterstützt werden Sie dabei von ca. 160 Personen von 28 europäischen Universitäten und Forschungseinrichtungen, der Universität von Buenos Aires, CERN und drei Partnern aus dem industriellen Umfeld.
 
Vernetzung und Ausbildung
Das Projekt, das am 1. Jänner 2011 gestartet wurde und bis 31. Dezember 2015 von der europäischen Kommission unterstützt wird, dient vor allem der Vernetzung und Weiterbildung von JungforscherInnen. 2012 war hierfür ein ganz besonders Jahr, das nicht nur wertvolle Entdeckungen sondern auch bedeutende neue Chancen aufzeigte.
 
Nach einem besonderen Start in den Sommer 2012 mit der offiziellen Bekanntgabe des CERN am 4. Juli, dass es Hinweise auf das lang gesuchte Higgs-Boson gibt, bildete in der Woche darauf eine Summer School in Hagenberg ein weiteres Highlight des Projekts. 43 Teilnehmer aus der ganzen Welt lernten und diskutierten in der vom RISC Institut und mit der Unterstützung des Deutschen Elektronen-Synchrotrons (DESY) und der RISC Software GmbH organisierten Summer School für fast eine Woche Summentheorien für die Teilchenphysik.
 
Personen
Einer der jungen Forscher, die ihr Wissen und ihre Karriere im Rahmen von LHCPhenoNet weiterentwickeln konnten ist Dr. Mark Round, der von Herbst 2011 bis Frühling 2013 bei der RISC Software GmbH im Rahmen dieses Projekts tätig war. Seit Herbst 2012 ist Dipl-Phys. Alexander Hasselhuhn und seit Herbst 2013 ist auch Dipl-Phys. Fabian Wißbrock in der RISC Software GmbH im Rahmen dieses Projekts angestellt. Beide arbeiten integriert in einer Forschungsgruppe des RISC Instituts an ihrem Doktorat in der Hochenergiephysik.
 
Zusätzlich bietet die RISC Software GmbH im Rahmen dieses Projekts auch Praktika für ForscherInnen von LHCPhenoNet an. So durften im Herbst 2012 zwei Doktoranden aus Polen für zwei Monate den Bereich Advanced Computing Technologies (ACT) kennenlernen. Nicht nur der interkulturelle sondern insbesondere auch der fachliche Erfahrungsaustausch war sowohl für die Praktikanten als auch alle MitarbeiterInnen von ACT eine besonders positive Erfahrung.
 
Die Vermittlung des tiefen Wissens über verteilte Systemarchitekturen, parallele Softwareentwicklung und komplexe Software der ACT-MitarbeiterInnen an exzellente theoretische Physiker zeigt insbesondere in diesem Projekt auch die international durchaus kompetitiven Spitzenleistungen von RISC und der RISC Software GmbH auf.
 
Dieses Projekt wird im Rahmen des 7. EU Rahmen-programms gefördert. Mehr Informationen finden Sie unter http://www.lhcphenonet.eu.
 
 
 
 
 


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