Komplexes Data-Mining für die moderne Medizin – Abteilung Medizin-Informatik stellt wegweisendes Paper auf internationaler Konferenz vor

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Die Abteilung Medizin-Informatik reichte bei der diesjährigen Konferenz ITBAM die im Rahmen der DEXA in Porto, Portugal stattfand, ein Paper zu Ontologie-basierter Datenanalyse in der Biomedizin ein.

Die 27. DEXA (Database and Expert Systems Applications)-Konferenz wurde vom Institut für Anwendungsorientierte Wissensverarbeitung der JKU (FAW) organisiert. Unter diversen Keynote Talks war auch Bruno Buchberger mit dem Thema „From Natural Language to Automated Reasoning“ vertreten. Im Rahmen dieser Veranstaltung fand auch die ITBAM (Information Technology in Bio- and Medical Informatics) statt. Hier wurden wissenschaftliche Beiträge u.a. zu den Themen Decision support systems, Signal processing and streaming databases, Data mining techniques (Klassifikation, Clustering,…) vorgestellt. Die Abteilung Medizin-Informatik reichte in Kooperation mit dem Institut für Neuro Radiologie am Neuromed Campus KUK und Institute for Medical Informatics, Statistics and Documentation der Med-Uni Graz ein Paper ein, welches den hohen Ansprüchen entsprach. Die Publikation ist im Springer Lecturenotes in Computer Science erschienen.

Das Paper mit dem Titel “Ontology-Guided PCA – Reaching the Limits of the ‘Doctor-in-the-Loop’?“ spricht nicht nur Fachexperten an. Medizinische Domänenexperten sollen bei der Wissensgenerierung in den Mittelpunkt des Prozesses gestellt werden. Oftmals scheitern diese bei der Anwendung von komplexeren Data-Mining Algorithmen, einerseits durch fehlendes mathematisches Fachwissen, andererseits durch technische Hürden. Durch die Unterstützung einer intelligenten Forschungsplattform - in Kombination mit dem vorhandenen Fachwissen - sollen klinische Daten leichter ausgewertet werden können (u.a. auch durch Visual Analytics).

In der modernen Welt von Life Sciences und Medizin fallen große Datenmengen an, welche in Datenbanken abgebildet werden. Riesige öffentliche Datenbanken ermöglichen den Zugriff auf aggregierte und konsolidierte Informationen über Genom- und Proteinsequenzen, biologische Stammbäume, Krankheiten, Anatomie-Atlanten und wissenschaftliche Literatur. Es hat nie mehr potenziell verfügbare Informationen zum Studium der biomedizinischen Systemen gegeben, von einzelnen Zellen bis hin zu vollständigen Organismen. Allerdings ist es eine nicht-triviale Aufgabe, die große Menge an biomedizinischer Daten in verwertbare Informationen zu verwandeln, die sowohl den wissenschaftlichen Fortschritt als auch das Patientenmanagement unterstützen.

Bildtext: Zahlreiche wissenschafttliche Kontakte konnten von Sandra Wartner (3.v.l.) und Dominic Girardi (4. v.l) geknüpft werden!

 

Weitere Informationen

Link zur Publikation: http://link.springer.com/chapter/10.1007%2F978-3-319-43949-5_2

Link zur Konferenz: http://www.dexa.org/itbam2016

Titelbild: (c) Francisco Ramos/freeimages.com



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